Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Lohnplus von zwei Prozent für Kinobeschäftigte

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit dem Verband der Kinoarbeitgeber (HDF-Kino) eine Tariferhöhung für rund 2500 Beschäftigte in über 250 tarifgebundenen Kinobetrieben vereinbart. Die Erhöhung der Stundenlöhne beträgt jeweils 11 Cent rückwirkend zum 1. Juli 2007 und zum 1. April 2008. Zusätzlich wird in diesen Monaten eine Einmalzahlung von je 60 Euro gezahlt. Darüber hinaus erhöhen sich die Jahressonderzahlungen um 20 Euro auf 650 Euro. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 18 Monaten bis Ende Dezember 2008 und führt im Durchschnitt zu einem Lohnplus von zwei Prozent. Die Festbetragserhöhung wurde mit besonderem Blick auf die Vorteile für Beschäftigten im Niedriglohnbereich abgeschlossen. Die Tarifeinigung sieht darüber hinaus den Erhalt der 38-Stunden-Woche sowie der für Teilzeitbeschäftigte im Kino wichtigen Mindestschichtlänge von vier Stunden vor.

„Es ist unerträglich, dass ausgerechnet die großen Kinoketten Cinestar, Cinemaxx oder Kinopolis als nicht tarifgebundene Mitglieder im HDF mit Lohndumping gegen die Branchenstandards verstoßen. Dennoch ist das gefundene Ergebnis vorbildlich für die Kinobeschäftigten, die zum Teil seit fünf Jahren keinen Cent mehr gesehen haben“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. Von Fintel kündigte an, mit Streiks in einzelnen Cinemaxx-Kinos ähnliche Lohn- und Arbeitsbedingungen zu erstreiten.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Pressestelle Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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