Lohnstückkosten / Weiter auf hohem Niveau
(Köln) - Die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre sowie die dank der arbeitsmarktpolitischen Reformen zuletzt gesunkenen Sozialbeiträge haben die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbessert. Die Lohnstückkosten haben sich seit dem Jahr 2000 in Deutschland jahresdurchschnittlich um 1,3 Prozent verringert, während sie in den anderen Industrieländern etwa konstant blieben. Dies trug dazu bei, dass die Ausfuhren der deutschen Wirtschaft allein 2006 um 3,4 Prozent stärker expandierten als die gesamte Nachfrage auf ihren Absatzmärkten die heimischen Unternehmen gewannen also Weltmarktanteile hinzu.
Allerdings hat der jüngste Rückgang der Lohnstückkosten den starken Anstieg in der ersten Hälfte der neunziger Jahre noch immer nicht auffangen können. Nach wie vor sind die Industrieprodukte der ausländischen Konkurrenz je Wertschöpfungseinheit im Schnitt um 13 Prozent weniger mit Arbeitskosten belastet als deutsche Erzeugnisse. Im internationalen Lohnstückkostenranking schneidet nur das Verarbeitende Gewerbe Großbritanniens schlechter ab als das der Bundesrepublik.
Quelle und Kontaktadresse:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
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