Mangelnde Sicherheit und mehr Druck auf SCHLECKER-Beschäftigte
(Berlin) - Mehr Schutz und Sicherheit in SCHLECKER-Filialen forderten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und rund 200 SCHLECKER-Betriebsratsmitglieder auf einer bundesweiten Betriebsrätekonferenz am Donnerstag (29. September) in Gotha.
Die Sicherheitsvorkehrungen in den über 11.000 SCHLECKER-Filialen seien mangelhaft, täglich werde mindestens eine Filiale überfallen, weil sowohl an Personal als auch an Sicherheitsvorkehrungen gespart werde. Es müsse daher eine Mindestbesetzung mit zwei Beschäftigten sowie die Einrichtung von Alarmanlagen und Notruftelefonen an den Kassen geben.
Außerdem nehme die Arbeitsbelastung der Beschäftigten weiter zu. Mit neuen Aktionswaren wie Haushalts - und Elektroartikeln sollen zusätzliche Kunden in die SCHLECKER-Filialen geholt werden. Dazu will das Unternehmen in allen 11.000 Filialen Bestell-Shops einrichten. Zudem wurden Pläne bekannt, dass die Ladenöffnungszeiten nochmals deutlich ausgeweitet werden sollen. Diesem Druck auf die Beschäftigten müsse durch weitere Errichtung von Betriebsräten entgegengetreten werden, hieß es bei der Konferenz. Derzeit sind rund ein Drittel der SCHLECKER-Beschäftigten durch Betriebsräte vertreten.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
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