Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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Marburger Bund und Deutsche Rentenversicherung setzen Sondierungsgespräche am 30. April fort

(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Deutsche Rentenversicherung setzen ihre Sondierungsgespräche zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte fort. Bei einem gestrigen (20. April 2009) Gespräch in Berlin vereinbarten beide Tarifpartner, sich zu einer weiteren Sondierungsrunde am 30. April in Frankfurt am Main zu treffen. Der Marburger Bund hatte Anfang April den seit dem 26. Februar andauernden Ärztestreik bei der Deutschen Rentenversicherung vorerst ausgesetzt, nachdem die Arbeitgeber eine mögliche Aufnahme von Tarifverhandlungen signalisiert hatten.

Hintergrund der Tarifauseinandersetzung zwischen Marburger Bund und Deutscher Rentenversicherung war die bislang kategorisch ablehnende Haltung der Arbeitgeber, mit der Ärztegewerkschaft über einen Ärzte-Tarifvertrag zu verhandeln. Der Marburger Bund beklagt in den Reha-Zentren und der Verwaltung der Deutschen Rentenversicherung schlechte Arbeitsbedingungen, erheblichen Personalmangel, zunehmende Arbeitsbelastung und unattraktive Verdienstmöglichkeiten. Ärzte der Rentenversicherer verdienen bis zu einem Drittel weniger als in Kliniken, die einen Tarifvertrag des Marburger Bundes anwenden.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Athanasios Drougias, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16

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