Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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Marburger Bund und Sana Kliniken AG vereinbaren arztspezifischen Konzerntarifvertrag

(München) - die Vorsitzenden der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke und Dr. Andreas Botzlar, sowie Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG und der neue Arbeitsdirektor Jan Stanslowski unterzeichneten in München den ersten arztspezifischen Konzerntarifvertrag in der Sana-Firmengeschichte. Beide Vertragsparteien zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis. Mit dem Tarifvertrag wird für die 2.000 Ärztinnen und Ärzte der Sana Kliniken AG ein wettbewerbsfähiges Vergütungsniveau realisiert, das im Osten wie im Westen gleichermaßen gilt. Zudem vereinbarten die Tarifpartner die Anhebung der Arzt-Gehälter um durchschnittlich vier Prozent ab dem 1. Juli 2009 sowie weitere zwei Prozent ab dem 1. Januar 2010.

"Sana hat mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund einen zukunftsorientierten, innovativen Konzerntarifvertrag abgeschlossen, der für Transparenz und Chancengleichheit steht", sagte der Vorstandsvorsitzende und Verhandlungsführer der Sana Dr. Michael Philippi zur Vertragsunterzeichnung. Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, hob hervor, dass die Sana sich verpflichtet habe, Ärztinnen und Ärzte bereits vor der Facharztanerkennung ein Facharztgehalt zu zahlen, wenn es zu betriebsbedingten Verzögerungen in der Weiterbildung komme. Henke: "Wir sehen darin einen innovativen Ansatz und ein gutes Beispiel". Dr. Philippi betonte: "Wir wollen unsere Verpflichtung, die Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses konsequent zu fördern, damit unterstreichen". Ausdrücklich lobte der Vorstandsvorsitzende der Sana die konstruktiven Verhandlungen mit dem Marburger Bund, wie etwa bei der Entwicklung neuer Formen der Bereitschaftsdienstvergütung.

Ein zukünftiges Thema für weitere Gespräche zwischen den Tarifparteien wird neben der Einführung von Zeitwertkonten auch die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein. Henke: Der Anteil von Frauen im Medizinstudium steigt kontinuierlich. Bereits heute haben wir 70 Prozent Frauen unter den Studienanfängern. Dieser Entwicklung müsse und wolle man, so Dr. Philippi, in den Sana Kliniken in neuer Weise gerecht werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Athanasios Drougias, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16

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