Marburger Bund: Urteil des BMG ist eine Chance für den Nichtraucherschutz
(Berlin) - Der Marburger Bund (MB) sieht das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtraucherschutz als eine Riesenchance für ein bundesweit vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie. Der Gesetzgeber muss sich konsequent für den Nichtraucherschutz einsetzen und die bisherigen Ausnahmeregelungen aufheben, so Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
Aus Sicht der Ärzteschaft sei dies die einzig sinnvolle Konsequenz im Kampf gegen die gesundheitlichen Folgen des blauen Dunstes. Denn würden die Landesgesetzgeber dennoch Sondererlaubnisse für einige Wirte zu lassen, so müsste dieses Recht allen Gastronomen eingeräumt werden.
Gerade auch im Hinblick auf den Gesundheitsschutz für Beschäftigte der Gastronomie müsse dies allerdings vermieden werden. Es sei unverzichtbar, diese Arbeitnehmer vor lebensbedrohlichen Folgen an ihrem Arbeitsplatz per Gesetz zu schützen. Krebs, Kreislauferkrankungen und vielfach vorzeitiger Tod, dürfe hier nicht als unvermeidbare Konsequenz für Passivraucher akzeptiert werden. Henke: Rauchen tötet, Nichtraucherschutz rettet Leben. Diese Tatsache darf niemand außer Acht lassen.
Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Athanasios Drougias, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16
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