Mathematik-Begeisterung durch Kunst wecken / Wanderausstellung zum Jahr der Mathematik eröffnet
(Berlin) - Rund 36 Prozent der Studienanfänger im Maschinenbau brechen ihr Studium vorzeitig ab! Ein Drittel davon scheitert an der Mathematik! Neue Zugänge zur Mathematik dringend notwendig!
Wir wollen Mathematik nicht als die Wissenschaft von Formeln und von Manipulationen von Zahlenreihen darstellen, sondern wir wollen Mathematik in einen Sinnzusammenhang stellen. So sieht man, aus praktischen Problemstellungen erwachsen dann mathematische Theorien, entstehen erst die Formeln, so umreißt Prof. Dr. Peter Baptist das Ziel der bundesweiten Wanderausstellung Alles ist Zahl anlässlich der Präsentation in Berlin.
Aus zwölf farbenprächtigen Bildern voller Zahlenrätsel und mathematischer Spielereien des schweizerischen Grafikers Eugen Jost besteht die Ausstellung, die der Arbeitgeberverband Gesamtmetall gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mathematik und ihre Didaktik der Universität Bayreuth als Beitrag zum Jahr der Mathematik realisiert hat.
Nach dem Kalender zum Jahr der Mathematik, von dem binnen weniger Wochen 10.000 Stück verkauft wurden, startet Gesamtmetall damit bereits sein zweites Projekt im Wissenschaftsjahr 2008. An mehr als achtzig Orten in ganz Deutschland wird die Wanderausstellung überwiegend in Schulen zu sehen sein. Der Weg über die Kunst ist ein sehr darstellerischer, bildhafter Weg. Damit versuchen wir, den Unterricht interessanter zu gestalten und die Schüler besser aufmerksam zu machen auf die einfachen Zusammenhänge, die sich oft hinter komplexen Formeln verbergen, begründet Dr. Heike Maria Kunstmann, Hauptgeschäftsführerin von Gesamtmetall das Engagement des Verbandes.
Und das sei auch bitter notwendig: Rund 36 Prozent der Studienanfänger im Maschinenbau brechen ihr Studium vorzeitig ab. Ein Drittel davon scheitert an der Mathematik. Neue Zugänge zur Mathematik sind also dringend notwendig, meint Professor Baptist.
Gesamtmetall sieht sich mit der Förderung von Mathematik und Naturwissenschaften auf dem richtigen Weg und will den Impuls des Jahrs der Mathematik konsequent weiter nutzen. Kunstmann: Wir versuchen im didaktischen Bereich ab dem Kindergarten, unser Wissen zur Verfügung zu stellen, didaktisches Material zu liefern, das spannend ist. Wir arbeiten sehr massiv im Bereich Ausbildung. Wir versuchen hier interessante Wahlmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit Fachhochschulen und Universitäten versuchen wir zudem, mehr Studenten in die Ingenieurfächer zu bringen.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von 21 Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. In den M+E-Verbänden sind insgesamt 6.100 Unternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschäftigten organisiert.
Informationen zur Wanderausstellung Alles ist Zahl und dem gleichnamigen Buch gibt es im Internet unter www.mathematik-und-kunst.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.
Pressestelle
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