Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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MB erzielt Tarifeinigung mit Berufsgenossenschaftlichen Kliniken

(Berlin) - „Es war die letzte Chance auf eine Einigung am Verhandlungstisch und die Arbeitgeber haben sie genutzt. Damit wurde in buchstäblich letzter Minute ein Arbeitskampf abgewendet“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, die Tarifeinigung mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK). „Das jetzt vorliegende Ergebnis ist ein erträglicher Kompromiss, der nach langen und schwierigen Verhandlungen zustande gekommen ist“, sagte Hammerschlag. Der Tarifeinigung hat gestern (16. November 2008) auch die Kleine Tarifkommission der Ärztegewerkschaft zugestimmt.

Rückwirkend zum 1. Januar 2009 erhalten die Ärztinnen und Ärzte an den BG-Kliniken 4,5 Prozent mehr Gehalt. Die Mindestlaufzeit des Tarifvertrages endet am 31. Dezember 2010. Die Arbeitgeber erklärten sich auch bereit, die bis zuletzt verweigerte Klarstellung zur Anerkennung ärztlicher Vorbeschäftigungszeiten zu vereinbaren. Damit ist sichergestellt, dass Zeiten einschlägiger Berufserfahrung – dazu zählen auch Zeiten als Arzt im Praktikum – zwingend bei der Zuordnung der Gehaltsstufen berücksichtigt werden. Der Tarifabschluss gilt für alle Kliniken der VBGK mit Ausnahme des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb), für das ein eigener Haustarifvertrag gilt. Auch die bislang von dem Tarifvertrag ausgeschlossenen Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost Halle wurden nun in den Geltungsbereich des TV-Ärzte VBGK aufgenommen.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Hans-Jörg Freese, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16

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