Pressemitteilung | IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
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Mehr Mindestlohn für Maler ab 1. April 2008

(Frankfurt am Main) - Zum 1. April 2008 gelten höhere Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk. Der Tarifvertrag zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz vom 9. September 2007 wurde heute (28. März 2008) per Rechtsverordnung des Arbeitsministers für allgemeinverbindlich erklärt.

Für Facharbeiten erhöht sich der Mindestlohn West von 10,73 Euro auf 11,05 Euro, der Mindestlohn Ost von 9,37 Euro auf 9,65 Euro. Für einfachste Arbeiten steigt der Mindestlohn West von 7,85 Euro auf 8,05 Euro, der Mindestlohn Ost von 7,15 Euro auf 7,50 Euro. Mindestlöhne für das Maler- und Lackiererhandwerk gelten seit Dezember 2003.

Branchenbezogene Mindestlöhne existieren im Organisationsbereich der IG BAU außerdem für das Dachdeckerhandwerk (seit 1. Oktober 1997), das Bauhauptgewerbe (seit 1. Januar 1997), das Abbruch- und Abwrackgewerbe (seit 1. April 2004) und in der Gebäudereinigung (seit 1. Juli 2007). Für die privaten Forstdienstleister hat sich die IG BAU mit den Arbeitgebern ebenfalls auf Mindestlöhne geeinigt und die Aufnahme in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz in der zweiten Märzwoche beantragt.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand Sigrun Heil, Pressesprecherin Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800

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