Metall- und Elektro-Industrie: Fortsetzung des Personalaufbaus, Zunahme der Risiken / Konjunkturbericht September / 3. Quartal
(Berlin) - Der Personalaufbau in der deutschen M+E-Industrie hat sich weiter fortgesetzt. Die Beschäftigtenzahl stieg im September saisonbereinigt um 3.000 auf 3.508.000. Der Zuwachs fiel jedoch geringer aus als in den Vormonaten. Einzelne Zweige wie die Automobilindustrie und der Luftfahrzeugbau verzeichneten sogar leichte Rückgänge. Insgesamt hat die M+E-Industrie allein seit Jahresanfang 79.000 neue Stellen geschaffen.
Die M+E-Industrie befindet sich immer noch in einem stabilen Konjunkturhoch. Im 3. Quartal stieg die Produktion erneut um fast drei Prozent, und auch der ifo-Konjunkturtest zeigt noch keine wirkliche Eintrübung. Allerdings gibt es bei der Nachfrage nach M+E-Erzeugnissen erste Bremsspuren. Im 3. Quartal sanken die Bestellungen um 2 Prozent. Auch wird das Plus im Vergleich zum Vorjahr von Monat zu Monat kleiner. Im September waren es nur noch 1,5 Prozent.
Die Risiken für die M+E-Konjunktur sind durch den starken Euro und die hohen Benzin- und sonstigen Energiepreise deutlich gestiegen. Der Produktionszuwachs wird in diesem Jahr mit 8 bis 9 Prozent ähnlich hoch ausfallen wie im Vorjahr. 2008 wird sich das Wachstum aber stark verlangsamen. Für 2009 erwartet das ifo-Institut in einer ersten Vorausschau einen leichten Rückgang der M+E-Produktion.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von 20 Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. In den M+E-Verbänden sind insgesamt 6.100 Unternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschäftigten organisiert.
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Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.
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