Metall- und Elektro-Industrie wächst weiter und steigert Beschäftigung auf höchsten Stand seit 10 Jahren / Beschäftigung erreicht 3,5 Mio. / Aufwärtstrend hält noch eine Weile an
(Berlin) - Noch keine Bremsspuren sieht der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in den neuesten Konjunkturdaten für die Metall- und Elektro-Industrie. Das kräftige Produktionswachstum hielt auch in den Sommermonaten an. In den Monaten Juli und August übertraf die Produktion das Niveau des zweiten Quartals um fast zweieinhalb Prozent. Gegenüber dem Vorjahr steht für die ersten 8 Monate 2007 ein Produktionsplus von 9 Prozent zu Buche.
Auch der Personalaufbau hat sich in unverändertem Tempo fortgesetzt. Inzwischen beschäftigt die M+E-Industrie mit 3,5 Mio. Mitarbeitern wieder mehr Menschen als vor 10 Jahren. Im laufenden Jahr haben die M+E-Unternehmen 76.000 neue Stellen geschaffen, davon 27.000 allein im Juli und August. Damit war die Beschäftigtenzahl zuletzt um 2,6 Prozent höher als vor Jahresfrist.
Gesamtmetall rechnet damit, dass sich die Aufwärtsentwicklung noch eine Weile fortsetzen wird. Die Unternehmen haben hohe Auftragsbestände, und auch zuletzt lagen die Auftragseingänge nach M+E-Erzeugnissen noch auf einem sehr hohen Niveau.
Vorsichtiger beurteilt Gesamtmetall die Entwicklung auf mittlere Sicht. Der hohe Ölpreis, der starke Euro, die unsichere US-Konjunktur und eben doch ein Durchschlagen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft sind ernst zu nehmende Risiken, die den Aufschwung gefährden könnten.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von 20 regionalen Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. In den M+E-Verbänden sind insgesamt 6.100 Unternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschäftigten organisiert.
Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.
Pressestelle
Voßstr. 16, 10117 Berlin
Telefon: (030) 55150-0, Telefax: (030) 55150-400
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Gesamtmetall: Nationale Lieferkettenregulierung überflüssig, sinnlos und gefährlich!
- Gesamtmetall fordert die Verlängerung der vollen Sozialaufwandserstattung bis Ende 2021 zum Erhalt von Arbeitsplätzen - Zander: "Sonst droht eine massive Zunahme der Arbeitslosigkeit"
- #GroKo-Pläne: Große Mehrheit für #Gleichbehandlung von Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst bei Befristungen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

