Metall- und Elektro-Industrie: Weltmarkt bringt den Erfolg / Kannegiesser: Wettbewerbsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen
(Berlin) - Die deutsche Metall- und Elektro-Industrie ist ganz klar auf den Weltmarkt ausgerichtet und muss diesen Weg der Internationalisierung auch in Zukunft konsequent weiter gehen. Die meisten Unternehmen der Branche könnten vom deutschen Markt allein nicht leben, erklärte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser zum Abschluss des M+E-Forums 2007 am 25. Januar in Berlin. Es zeige sich auch, dass stärker globalisierte Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher seien, mehr investierten und mehr Beschäftigung aufbauten als schwächer globalisierte.
Kannegiesser warnte aber davor, Internationalisierung nur als simple, einseitige Verlagerung von Standorten zu begreifen. Der Anteil an Produktionen außerhalb Deutschlands wird steigen, gleichzeitig aber wird die Know-How-Basis der deutschen Standorte weiterentwickelt.
Der Gesamtmetall-Präsident machte klar, dass diese Weiterentwicklung der besonderen Stärken des Standortes entscheidend sei, um seine Kostennachteile ausbalancieren zu können. Deshalb setze die kombinierte Strategie aus weltweitem Engagement und heimischer Verwurzelung zwingend wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen in Deutschland voraus. Unser wichtigstes Ziel muss es sein, dass sich die Waage nicht bei zu vielen Produkten auf die Seite der Kostennachteile neigt.
Dabei gelte die Qualifikation der Mitarbeiter bei vielen Unternehmen immer noch als wichtiges Argument für den Standort Deutschland. Das sei aber höchstens noch eine Beschreibung des Status quo. Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter in anderen Regionen würden schnell wachsen, die relativen Vorsprünge zusammenschmelzen. Kannegiesser: Entsprechend müssen wir uns die Vorsprünge immer wieder neu erarbeiten und dürfen vorhandene Wettbewerbsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen.
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