Michelle Müntefering beim Deutschen Produzententag 2026: „Produzentinnen und Produzenten übernehmen Verantwortung“
(Berlin) - Unter dem Motto „Gemeinsam stärker: Deutschlands Filmwirtschaft im internationalen Wettbewerb“ begrüßte die CEO und Sprecherin des Gesamtvorstands der Produktionsallianz Michelle Müntefering beim Deutschen Produzententag 2026 rund 650 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie der nationalen und internationalen Filmwirtschaft. Mit den Reden von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie zahlreichen Keynotes und Diskussionsbeiträgen bot die größte und bedeutendste film- und medienpolitische Fachkonferenz Deutschlands einmal mehr die Bühne für zukunftsweisende Themen der Filmwirtschaft.
In ihrer Begrüßung sagte die CEO und Sprecherin des Gesamtvorstands der Produktionsallianz Michelle Müntefering: „Die Investitionsverpflichtung kommt. Es gibt sie also noch, die guten Nachrichten. Das Modell, das nun vorliegt, ist ein Kompromiss, der Partnerschaft ermöglicht und mehr Fairness schafft. Das unterstützen wir, denn was uns überzeugt ist der starke Rechterückbehalt, wenngleich wir uns eine höhere Investitionsquote wünschen. Wir Produzentinnen und Produzenten übernehmen Verantwortung.“
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekräftigte in seiner filmpolitischen Rede: „Mit der Verdopplung der wirtschaftlichen Filmförderung plus Investitionspakt setzt die Bundesregierung einen echten Paukenschlag in die deutsche Filmindustrie. Zudem haben wir auch die kulturelle Filmförderung neu organisiert, die Talentförderung gestartet und eine neue kulturelle Kinoförderung auf den Weg gebracht. Wichtig ist, dass jetzt die gesamte Branche diesen Filmbooster gemeinschaftlich nutzt und den Wettbewerb mit der internationalen Großkonkurrenz annimmt. Dafür braucht es mehr Orientierung am Publikumserfolg, mehr Filme, die viele begeistern. Dieser Anspruch ist keine reine Marktfixierung, sondern trägt auch eine demokratische Qualität in sich. Denn damit wenden wir uns zu denen hin, für die wir eigentlich Filme produzieren.“
Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil betonte: „Deutschland hat eine großartige, vielfältige Filmszene mit vielen Produktionsfirmen und Studios. Diesen Filmstandort wollen wir stärken und seine Vielfalt sichern. Mit der Verdopplung der Filmförderung und dem Investitionspakt für den Filmstandort Deutschland verbessern wir die Rahmenbedingungen für die deutsche und europäische Filmbranche. Wer am deutschen und europäischen Filmmarkt gute Geschäfte macht, der muss hier auch seinen Beitrag leisten. Wir wollen, dass mehr Aufträge nach Deutschland und Europa gehen. Wir wollen, dass europäische Inhalte gestreamt werden. Wir wollen die Arbeit unabhängiger Produzentinnen und Produzenten fördern.“
Wir bedanken uns darüber hinaus bei allen unseren hochkarätigen Podiumsgästen für ihre wertvollen Inputs:
• Gesprächsrunde mit den Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber, CSU, und Martin Rabanus, SPD
• Keynote von Amanda Borghino, Deputy General Delegate USPA
• Keynote von Matthew Deaner, CEO Screen Producers Australia (SPA)
• Podiumstalk mit Marco Giordani, CEO ProSiebenSat.1
• Podiumstalk zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Film- und Serienproduktion – Wo stehen wir wirklich 2026?“ mit Jörg Schönenborn, WDR, Hauke Bartel, RTL Deutschland, Andreas Grün, ZDF, und Arne Neumann, ProSiebenSat.1 (Moderation Nadine Justus, Produktionsallianz)
• Podiumsrunde zum Thema „Wie geht es weiter mit der Kinofilmproduktion?“ mit Christine Berg, HDF Kino, Alice von Einem, Epsilon Film, Christoph Gröner, Filmfest München, und Benjamin Herrmann, Majestic Verleih (Moderation Janine Jackowski, Produktionsallianz)
Quelle und Kontaktadresse:
Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten – Film, Fernsehen und Audiovisuelle Medien e.V. - Hauptgeschäftsstelle, Juliane Werlitz, Leitung Kommunikation, Kronenstr. 3, 10117 Berlin, Telefon: 030 2067088-0
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