Mittelstand nicht länger diskriminieren / BFW fordert Einbezug von Wohnimmobilien in REITs und Börsenwahlfreiheit
(Berlin) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) begrüßte anlässlich der REIT World Germany vom 3. bis 4. Dezember 2007 in Frankfurt am Main die Einführung der REITs, mahnte aber gleichzeitig die Politik, das Gesetz zeitnah nachzubessern. Derzeit können die mit dem REITs-Gesetz verbundenen Ziele nicht umgesetzt werden. REITs werden de facto am deutschen Markt noch kaum genutzt.
Mit der Einführung der REITs haben wir Anschluss an die Entwicklung in den anderen Industriestaaten gefunden. Das REIT-Gesetz weist jedoch Defizite auf, die bisher das Entstehen eines funktionierenden REIT-Marktes in Deutschland verhindern, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Neue Finanzierungsinstrumente des BFW, Dr. H. Tiemann. Wir brauchen den REIT mit Wohnimmobilien und mit Börsenwahlfreiheit.
Den meisten mittelständischen Unternehmen bleibe sonst die Möglichkeit verwehrt, Wohnungsbestände in einen REIT zu überführen und mit frischem Kapital weiter zu entwickeln. Ermögliche die Politik der Immobilienbranche diese Finanzierungsmöglichkeit, so könne der Staat zusätzliche Steuereinnahmen generieren und den Finanzplatz Deutschland stärken.
Ein BFW-Gutachten hatte bescheinigt, dass durch die Einbringung von Wohnimmobilien zusätzlich rund 30 Mrd. Euro in den REIT einfließen können. Bei einer Börsenwahlfreiheit wird im BFW-Gutachten von einem langfristigen Marktpotential von 215 Mrd. Euro ausgegangen, fast dreimal so viel im Vergleich zur geplanten Börsenpflicht. Das Potential der Wohnimmobilien könnte in diesem Fall auf bis zu 110 Mrd. Euro steigen, weil vor allem für mittelständische Unternehmen der Zugang zu REITs einfacher würde.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)
Oliver Falk, Pressesprecher
Kurfürstendamm 57, 10707 Berlin
Telefon: (030) 32781-0, Telefax: (030) 32781-299
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