Pressemitteilung | (iGZ) Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Müntefering und Merkel: Beschäftigungspotenzial der Zeitarbeit noch nicht ausgeschöpft / Weniger Arbeitslosigkeit durch Zeitarbeit

(Münster) - Immer mehr erwerblose Menschen finden über Zeitarbeit einen Einstieg in den Arbeitsmarkt: Im vergangenen Jahr kamen von 455.000 Neueinstellungen in Zeitarbeitsunternehmen 332.000 Menschen aus der Arbeitslosigkeit – das entspricht einer Quote von 73 Prozent. Darauf weist jetzt der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hin. Deren Bundesgeschäftsführer Werner Stolz spricht in diesem Zusammenhang von der „Zeitarbeit als effektivem Vermittlungs- und Eingliederungsmodell“ in den Arbeitsmarkt.

Seit vier Jahren steigt der Anteil der zuvor Arbeitslosen unter den Neueinstellungen der Zeitarbeitsunternehmen. Waren es 2001 noch 60 Prozent, wuchsen die Werte nach iGZ-Angaben seitdem kontinuierlich (2002: 65 Prozent; 2003: 69 Prozent). Diese Ergebnisse schätzen, trotz des Bundestagswahlkampfs, Bundesregierung und Oppositiongleichermaßen. „Aus unserer Sicht gilt es vor allem, die Möglichkeiten der Zeitarbeit als Beschäftigungspotenzial für die zusätzliche Beschäftigung von Arbeitslosen zu erschließen“, erklärt jetzt der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering auf iGZ-Anfrage. Und auch die CDUKanzlerkandidatin Angela Merkel setzt gegenüber dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen auf die Möglichkeiten der privaten Personaldienstleistungen: „Die Zeitarbeit hat sich damit in den letzten Jahren als ein erfolgreiches Mittel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit bewährt. Das große Beschäftigungspotential in diesem Bereich ist in Deutschland aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.“

Zeitarbeit habe sich somit aus Sicht des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes iGZ als ein sehr wirksames Instrument zur weiteren und immer wieder geforderten Flexibilisierung des Arbeitsmarktes entwickelt. Allerdings: „Die Vermittlung von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt ist nicht die vordringliche Aufgabe der Zeitarbeitsbranche, wenngleich es unsere vornehmste Nebenwirkung ist“, macht Stolz deutlich. Im Rahmen der Diskussion der Hartz-Gesetze stand immer wieder die Arbeitsmarktfunktion der Zeitarbeit im Mittelpunkt.

Quelle und Kontaktadresse:
iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. Hüfferstr. 9-10, 48149 Münster Telefon: 0251/9811217, Telefax: 0251/9811229

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