Pressemitteilung | Baukammer Berlin Körperschaft des öffentlichen Rechts

Museumsinsel / Baukammer Berlin kritisiert Bundesrechnungshof

(Berlin) - Die vom Bundesrechnungshof angemahnten Einsparungen bei den Baumaßnahmen auf der Museumsinsel in Berlin hält die Baukammer Berlin für wenig sinnvoll. Im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung der Museumsinsel, insbesondere auch vor dem Hintergrund des internationalen Wettbewerbs, fordert die Baukammer Berlin, weiterhin an der vollständigen Umsetzung des Masterplans für die Museumsinsel festzuhalten.

Ein "Abspecken", wie vom Rechnungshof gefordert, ist aus Sicht der Baukammer kurzsichtig. Nur eine modernen und nachhaltigen Ansprüchen gerecht werdende Neukonzeption der Museumsinsel, wie dies durch den Masterplan vorgesehen wurde, sichert über die nächsten Jahrzehnte eine adäquate Hauptstadtrepräsentanz. Wirtschaftlich wird dies für die Stadt kein Schaden sein, angesichts der jetzt schon eine Million Besucher pro Jahr auf der Insel. Im Gegenteil, der Umbau wird auch touristisch neue Impulse setzen. Und: Wurde bei der Bewertung durch den Bundesrechnungshof berücksichtigt, dass durch Umsetzung des Masterplans, d. h. auch durch Errichtung des neuen Eingangsgebäudes, sich die Betriebs- und Unterhaltskosten senken lassen?

Die Baukammer Berlin fordert daher die Bundesregierung auf, den Masterplan für die Museumsinsel Berlin schnellstmöglich umzusetzen. Durch eine Beschleunigung der derzeit noch sehr langfristig geplanten Baumaßnahmen wären nicht unbeträchtliche Kosteneinsparungen möglich.

Quelle und Kontaktadresse:
Baukammer Berlin Körperschaft des öffentlichen Rechts Gutsmuthsstr. 24, 12163 Berlin Telefon: 030/79744300, Telefax: 030/79744329

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