Nach McKinsey-Studie: Ende der Strukturdebatte / Junge Philologen fordern Exzellenzinitiative für die Lehrerbildung
(Berlin) - Die Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband fordern anlässlich der McKinsey-Studie eine Exzellenzinitiative in der Lehrerbildung. Die Forscher von morgen sind doch die Schülerinnen und Schüler von heute! Damit sie bestmöglich gefördert werden können, brauchen wir eine optimale Qualität der gymnasialen Lehrerbildung, so David-Samuel Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen vor der Presse in Berlin.
In dieser internationalen Vergleichsstudie wurde gezeigt, dass Veränderungen in der Schulstruktur nicht der Schlüssel für bessere Leistungen der Schüler sind. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Lehrer bestmöglich gebildet sind. Häufig ist jedoch die Lehrerbildung für die deutschen Universitäten nicht sehr attraktiv, weil in diesem Bereich nur wenige Forschungsgelder eingeworben werden können.
Angesichts des hohen Stellenwertes, den die Lehrerbildung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hat, ist es jedoch angemessen, dass besondere Anstrengungen der Universitäten in diesem Bereich öffentlich bekannt gemacht und auch honoriert werden.
Als angehende Gymnasiallehrer wissen wir, dass die Universitäten sich zum Teil sehr intensiv um eine fachlich exzellente und pädagogisch angemessene Lehrerbildung bemühen, so Di Fuccia. Mit einer solchen Initiative und der daraus resultierenden weiteren Optimierung der Lehrerbildung wäre den Schülern dann auch viel praktischer und nachhaltiger geholfen als mit einer erneuten, ideologisierten Debatte um das mehrgliedrige Schulsystem.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Philologenverband e.V. im DBB
Eva Hertzfeldt, Pressesprecherin
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40816781, Telefax: (030) 40816788
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