Pressemitteilung |

Nav-Virchow-Bund unterstützt Vorschlag der Herzog-Kommission zur Kopfpauschale

(Berlin) - „Die Empfehlungen der Herzog-Kommission zur Einführung einer Kopfpauschale für alle Versicherten ist endlich der richtige Weg zu einer sozial ausgewogenen und stabilen Beitragsordnung. Der NAV-Virchow-Bund hatte schon früher das Kopfpauschalensystem den Parteien unterbreitet und damals einige Schelte einstecken müssen, jetzt reift die Einsicht bei den ‚Realisten’, die Richtung stimmt“, kommentierte am 1. Oktober der stellvertretende Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Hans-Martin Hübner.

Die Beiträge zur Krankenversicherung werden damit von den Löhnen abgekoppelt und belasten somit nicht mehr unmittelbar die Lohnnebenkosten. Die soziale Ausgewogenheit wird durch die allgemeine Versicherungspflicht für alle erreicht, für sozial Schwache und Familien muss über eine Steuerentlastung der finanzielle Ausgleich angestrebt werden. Hier ist die Politik gefordert, den ‚Sonntagsreden’ über Familienförderung endlich Taten folgen zu lassen.

„Die Bürgerversicherung wäre nur eine ‚Staatsversicherung Marke AOK’ ohne eine Änderung der gegenwärtigen Einnahmen- und Ausgabensituation. Bürokratie und ‚Kassenkartelle’ würden den Bürgern die Leistungen vorschreiben ohne Wettbewerb. Diese ‚Vision’ von Herrn Lauterbach von einer ökonomisch standardisierten Durchschnittsversorgung ist zum Scheitern verurteilt“, sagte Dr. Hübner abschließend.

Quelle und Kontaktadresse:
NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V., Bundesgeschäftsstelle Belfortstr. 9, 50668 Köln Telefon: 0221/9730050, Telefax: 0221/7391239

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