Pressemitteilung | en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.?V.

Neue Initiative der Mineralölindustrie für den Klimaschutz

(Hamburg) - Die im MWV zusammengeschlossenen Unternehmen der deutschen Mineralölindustrie haben sich auf eine „Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölindustrie für die Raffinerien“ verständigt. Im Rahmen dieser Erklärung strebt die deutsche Mineralölindustrie an, die spezifischen Treibhausgasemissionen in den Raffinerien von 1990 bis 2012 um 10 % zu vermindern. Dadurch sollen trotz einer steigenden Raffinerieproduktion die Emissionen von Treibhausgasen konstant gehalten werden. Mit ihrer neuen Klimaschutzerklärung für den Raffineriesektor unterstreicht die Mineralölindustrie, dass sie die Selbstverpflichtungen der deutschen Wirtschaft als wirksames In-strument der Klimaschutzpolitik betrachtet.

Die deutschen Raffinerien tragen auf zwei Wegen zum Klimaschutz in Deutschland bei:

1. Durch die Ausschöpfung der in Raffinerien noch vorhandenen Potenziale zur rationelleren Energienutzung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung von Prozessanlagen und die Kraft-Wärme-Kopplung.

2. Die Raffinerien stellen – mit zusätzlichem Energieaufwand – Mineralölprodukte her, die den Einsatz Energie sparender Technologien in anderen Sektoren begünstigen oder ermöglichen. So hat sich beispielsweise die Automobilindustrie verpflichtet, die spezifischen CO2-Emissionen von Neufahrzeugen von 1990 bis 2005 um 25 % zu senken. Zur Erreichung dieses Ziels trägt maßgeblich die Verwendung entsprechend hochwertiger Kraftstoffqualitäten bei, die in Raffinerien hergestellt werden. Moderne Motortechnologien können mit schwefelarmen bzw. schwefelfreien Kraftstoffen ihre Einsparpotenziale besser nutzen und emittieren damit entsprechend weniger CO2. Der zusätzliche Energieaufwand bei der Herstellung dieser Produkte führt allerdings dazu, dass die CO2- Minderungspotenziale in den Raffinerien eingeschränkt werden.

Mit dieser neuen Erklärung ergänzt die deutsche Mineralölindustrie ihre Selbstverpflichtung im Klimaschutz, die sie mit anderen Verbänden der Mineralölwirtschaft mit der „Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft für den Wärmemarkt“ übernommen hat. Im Rahmen der Klimaschutzerklärung für den Wärmemarkt strebt die Mineralölwirtschaft eine Verbesserung des Jahresnutzungsgrades von Ölheizungsanlagen im Raumwärmemarkt von 1990 bis zum Jahr 2012 um 27 bis 30 % an.

Quelle und Kontaktadresse:
Mineralölwirtschaftsverband e.V. (MWV) Steindamm 55 20099 Hamburg Telefon: 040/248490 Telefax: 040/24849253

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