Pressemitteilung | Stiftung Deutsche Krebshilfe
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Neue Klinik für Krebskranke in Rostock / Deutsche Krebshilfe fördert Neubau der Klinik für Strahlentherapie

(Rostock) - Eine hochmoderne medizinische Ausstattung, helle und großzügige Räume, eine phantasievolle künstlerische Gestaltung – so präsentiert sich der Neubau der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Rostock. Heute wurde das Haus auf dem Universitäts-Campus in der Rostocker Südstadt von der Deutschen Krebshilfe offiziell an die Nutzer übergeben. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, und Dr. Otto Ebnet, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Der dreistöckige halbrunde Neubau ergänzt die vorhandene Bausubstanz, die gestalterisch geschickt in das Gesamtkonzept einbezogen wurde. Das Haus verfügt derzeit über 41 Betten, einen Verwaltungstrakt mit angeschlossenem Tumorregister, einen Labortrakt, Räume für die Bestrahlungsplanung sowie eine großzügige Eingangshalle. Im Jahr 2009 sollen sechs weitere Betten hinzukommen. Pro Jahr werden an der Rostocker Strahlenklinik bis zu 1.500 Patienten behandelt. Sie kommen nicht nur aus Rostock und Umgebung, sondern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und den angrenzenden Bundesländern.

„Es ist eine Klinik mit Leuchtturmcharakter“, hebt der kommissarische Klinikdirektor PD Dr. Gunther Klautke hervor. Die Patienten können ab sofort innerhalb einer Klinik mit Bestrahlung und Chemotherapie sowie weiteren Maßnahmen wie Hormon- oder Antikörpertherapie behandelt werden. „So können wir Tumoren gezielter bekämpfen und die Nebenwirkungen durch moderne Techniken gering halten“, betont Klautke. „Aktuelle Studien belegen die Behandlungserfolge mit dieser `Therapie aus einer Hand´, die bundesweit in solch einer Intensität bislang nur an wenigen Standorten praktiziert wird“, erklärt Klautke.

Ermöglicht wurde der Neubau durch den engagierten Einsatz der Deutschen Krebshilfe. Bereits seit Anfang 2001 setzen sich die gemeinnützige Organisation und das Universitätsklinikum für das Projekt ein. Die alte Strahlenklinik war dringend sanierungsbedürftig. Platzmangel, teilweise veraltete Geräte und unzureichende sanitäre Einrichtungen erschwerten die Arbeit von Ärzten, technischem Personal und Pflegekräften – und besonders auch die Situation der Patienten.

Die Deutsche Krebshilfe stellte über drei Millionen Euro für den Neubau zur Verfügung und beteiligte sich darüber hinaus mit einem zinslosen Darlehen von 3,5 Millionen Euro an der Finanzierung. Die verbleibenden Kosten – weitere sieben Millionen Euro – übernahm das Land. „Wir freuen uns, dass wir durch die Unterstützung des Neubaus dazu beitragen konnten, dass die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern nun nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und Medizin behandelt werden und die freundliche Gestaltung der Räumlichkeiten dabei helfen wird, die Ängste vor der Therapie zu verringern“, betont Frau Professor Schipanski.

Minister Ebnet begrüßte das Engagement der Deutschen Krebshilfe und unterstrich die Bedeutung der Klinik für Mecklenburg-Vorpommern: „Die neue Strahlenklinik bedeutet eine erhebliche Stärkung des Klinikstandorts Rostock. Endlich können wir modernste Behandlungsmethoden mit einem patientengerechten Umfeld kombinieren.“ Dies sei ein wichtiger Impuls für den weiteren Ausbau der medizinischen Infrastruktur in der Wachstumsregion Rostock.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krebshilfe e.V. Pressestelle Buschstr. 32, 53113 Bonn Telefon: (0228) 72990-0, Telefax: (0228) 72990-11

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