Neue Schweiß- und Fügeverfahren sollen Fertigungszeiten im Flugzeugbau drastisch reduzieren
(Berlin/Düsseldorf) Zukunftsweisende Schweißverfahren in der Luft- und Raumfahrt standen im Mittelpunkt des Interesses auf einer DVS-Sondertagung im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2000, die im Juni auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld stattfand. Im dortigen Konferenzzentrum informierten sich Experten über die Werkstoff- und Fertigungsentwicklungen.
Beispielsweise werden das zur Fertigungsreife entwickelte Laserschweißen von Flugzeug-Rumpfstrukturen und das in der Erprobung befindliche Rührreib-Schweißen die Produktionszeiten drastisch reduzieren und Material einsparen. Derzeit arbeiten Fachleute auch an der entsprechenden Prüftechnik für diese zukunftsweisenden Verfahren. Neue Werkstoffe beispielsweise für Hochleistungs-Triebwerke erfordern auch neue Fügetechniken wie das thermische Spritzen und das Löten von Metal-Matrix-Composites, die in Berlin ebenso diskutiert wurden wie ein innovatives Auftragsverfahren, das die Gesamtlebensdauer von Triebwerkskomponenten vervielfachen wird.
Die DVS-Sondertagung fand in Kooperation mit dem Forum Werkstoffe des BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie) statt.
Quelle und Kontaktadresse:
Dorothee Becker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DVS e.V., Aachener Str. 172, 40223 Düsseldorf, Telefon: (02 11) 15 91 - 301, Telefax: (02 11) 15 91 - 200
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