Pressemitteilung | Kassenärztliche Bundesvereinigung KdÖR (KBV)
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Neue Zahlen der KBV belegen: Besonders im Osten gibt es immer weniger Ärzte

(Berlin) – Die Zahl der Hausärzte ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate erneut gesunken (Stichtag: 31. Dezember 2005). Deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Osten des Landes: Hier nahm die Zahl der Hausärzte um 1,5 Prozent ab. In absoluten Zahlen: 2004 waren dort 8.545 Ärzte in der hausärztlichen Versorgung tätig; ein Jahr später betrug ihre Zahl nur noch 8.416.

Umgerechnet auf ganz Deutschland nahm die Zahl der Hausärzte um 0,2 Prozent ab. Betrug sie am 31. Dezember 2004 in Deutschland noch 53.119, so waren es Ende 2005 nur noch 53.011.

Besonders angespannt sieht es außerdem in drei Fachgebieten in den neuen Ländern aus. Die Zahl der Hautärzte sank von 525 auf 514 (das entspricht einem Rückgang von 2,1 Prozent), die der Kinderärzte ging von 1.050 auf 1.033 zurück (das ist ein Minus von 1,6 Prozent), die der HNO-Ärzte sank von 639 auf 629 (das sind ebenfalls 1,6 Prozent weniger).

Quelle und Kontaktadresse:
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Dr. Roland Stahl, Referent, Kommunikation Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin Telefon: (030) 4005-0, Telefax: (030) 4005-1093

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