Öko-Test-Prüfverfahren entsprechen nicht der gängigen Norm / An Energiesparlampen führt kein Weg vorbei
(Frankfurt am Main) - Wir finden es verantwortungslos, dass die Zeitschrift Öko-Test vom Kauf von Energiesparlampen als Ersatz für Glühlampen abrät. Energiesparlampen sind selbst nach den Öko-Test-Ergebnissen die durchgängig bessere Lösung und damit eindeutig eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Glühlampen, stellt Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektrische Lampen, fest.
Selbst nach den vom ZVEI als methodisch unzureichend kritisierten Öko-Test Messungen gehe die energetische Gesamtbilanz zu Ungunsten herkömmlichen Glühlampen aus. Mit Ausnahme einer Billiglampe reicht dafür schon die längere Lebensdauer. Eingesparte Stromkosten kommen noch hinzu ein Plus für die Umwelt durch die damit verbundenen geringeren CO2-Emissionen und zusätzlich für den Geldbeutel, so Waldorf. Inzwischen erzielen Qualitätsenergiesparlampen zudem schon eine Lichtfarbe und Lichtqualität, die der Glühlampe immer ähnlicher und vom Menschen als angenehm wahrgenommen wird. Eine exakte Nachahmung des Glühlichts sei allerdings aufgrund der unterschiedlichen Technologie nicht möglich und auch nicht erforderlich. Die Qualität der in Deutschland verkauften Energiesparlampen wurde von der Stiftung Warentest zuletzt im Februar 2008 überprüft, wobei jede dritte Lampe mit `gut´ bewertet wurde.
An den aktuellen Ergebnissen von Öko-Test kritisiert der ZVEI vor allem die Auswahl der Messmethoden. So wurde beispielsweise bei der Beleuchtungsstärke nicht die Normprüfung mit Messkugel und Lumen nach IEC60969 angewandt. Die Messung der elektrischen und magnetischen Wechselfelder wurde analog der Computernorm TCO für Rechner und Bildschirme durchgeführt. Um zukünftig Messergebnisse zu erhalten, die dem hohen europäischen Standard entsprechen, bietet der ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. der Zeitschrift Öko-Test seine Unterstützung für Messungen an. Bis dahin will der ZVEI gerade durch die intensive Diskussion die Verbreitung der energie-effizienten Beleuchtung weiter fördern.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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