ORGALIME und ZVEI begrüßen Pläne der EU-Ratspräsidentschaften 2006
(Frankfurt am Main) - Der europäische Dachverband der Branchen Maschinenbau, Metallverarbeitung und Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ORGALIME und der ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie begrüßen das Vorhaben der EU-Ratspräsidentschaften 2006, Österreich und Finnland, Innovation und Unternehmertum stärker in den Mittelpunkt ihrer Politik für Wachstum und Beschäftigung in Europa zu stellen.
Professor Edward G. Krubasik, Präsident von ORGALIME und ZVEI, betonte: Wir unterstützen das gemeinsame Programm von Österreich und Finnland, den Fokus auf Wettbewerb und den Binnenmarkt zu legen. Beides sind wesentliche Faktoren für mehr Wachstum und Beschäftigung in der EU. Die Barroso-Kommission hat die Initialzündung für eine ernsthafte Umsetzung der Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung gegeben. Wir hoffen nun auf eine österreichische Ratspräsidentschaft, die Unternehmertum und Innovation als Wachstumsmotoren unterstützt, indem sie die Förderung von offenem Wettbewerb und Binnenmarkt wieder als Hauptaufgabe begreift. Der zweite Punkt der Agenda für Wachstum und Beschäftigung, den wir ebenfalls ausdrücklich unterstützen, ist die Vereinfachung und der Abbau bürokratischer Hemmnisse. Nur durch offene Märkte und weniger und bessere Regulierung kann Europa die Voraussetzungen schaffen, damit Industrieunternehmen in der EU investieren, Innovationen vorantreiben und wachsen. Lebhaftere Kapitalmärkte würden diese Entwicklung fördern. Diesen Schwerpunkt brauchen wir, um Europa aus einer langen Periode geringen Wachstums und nicht akzeptierbar hoher Arbeitslosigkeit zu führen.
Aus Sicht von ORGALIME und ZVEI sind die europäischen Hersteller in Bezug auf Lohn-, Energie- und weitere Kostenfaktoren gegenüber anderen Ländern nicht konkurrenzfähig. Ihr Wettbewerbsvorteil hänge deshalb grundlegend von der Fähigkeit ab, innovative Produkte zuerst in Europa und dann international zu entwickeln und zu vermarkten. Die Verbände begrüßen daher die Unterstützung der österreichischen Ratspräsidentschaft, Märkte für innovative Technologien in der EU zu schaffen und den Fokus wieder stärker auf eine marktorientierte Forschung zu legen. Europäische High-Tech Infrastrukturen und eine engere Zusammenarbeit von Industrie und Forschung seien dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Christian Mannigel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
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