Pressemitteilung | Stiftung Deutsche Krebshilfe
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Palliativmedizin: Den Tagen Leben geben / Aktive Lebenshilfe für schwerkranke Krebs-Patienten

(Bonn) - Den Tagen mehr Leben geben, statt dem Leben mehr Tage – das will die Palliativmedizin. Sie legt sich wie ein schützender Mantel (lat. pallium) um Schwerstkranke und Sterbende, unterstützt sie psychisch und lindert ihre körperliche Beschwerden. Die Deutsche Krebshilfe hat den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet gefördert. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ berichtet sie über eine unheilbar kranke Patientin, die dank palliativmedizinischer Betreuung wieder mehr Lebenskraft und Mut bekam.

Christiane Müller leidet an einem Sarkom. Der bösartige Knochentumor ist nicht mehr heilbar. Trotz hoch dosierter Medikamente hat die 56-Jährige stärkste Schmerzen und ist völlig verzweifelt. Die Frau wird im Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen aufgenommen. Hier werden ihre quälenden Symptome gelindert. Christiane Müller fühlt sich schon bald besser. „Keine Schmerzen mehr zu haben und die intensiven Gespräche mit dem Psychologen – das hat mir wieder Kraft und Lebensmut gegeben“, stellt Frau Müller fest.

1983 entstand in Köln die erste Palliativstation Deutschlands. Sie wurde von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Seitdem hat die Organisation rund 60 Millionen Euro in den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen, in Stiftungsprofessuren und Forschungsprojekte sowie in die Aus- und Weiterbildung investiert. „Wir wollen Patienten in der letzten Lebensphase so begleiten, dass sie so aktiv wie möglich sein können und wir berücksichtigen ihre Wünsche, wo immer es geht“, sagt Professor Dr. Friedemann Nauck, Leiter des Palliativzentrums in Göttingen und Inhaber einer Stiftungsprofessur der Deutschen Krebshilfe. Das komplette Interview mit Professor Nauck und weitere Informationen über die Palliativmedizin finden Sie in der Ausgabe 2/2008 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“. Hier berichtet die Organisation zudem über aktuelle Forschungsprojekte, die Aktivitäten des Mildred Scheel Förder-Kreises sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.

Magazin der Deutschen Krebshilfe

Mit dem „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn, oder hier (http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Zeitschriften/Zeitschrift_2008-2.pdf) als PDF-Datei abrufen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krebshilfe e.V. Pressestelle Buschstr. 32, 53113 Bonn Telefon: (0228) 72990-0, Telefax: (0228) 72990-11

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