Pressemitteilung | Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
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Patienteninteressen werden vom IQWiG weiter ignoriert

(Berlin) - Die vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Methodenpapier 2.0 prominent herausgestellte Forderung nach der Einbeziehung von Patienten und der Berücksichtigung des Aspektes der Lebensqualität für die Bewertung des Nutzens neuer Arzneimittel findet sich im aktuellen Vorbericht zu Asthma-Fixkombinationen nicht wieder.

Dazu erklärt Dr. Steffen Wahler, Geschäftsführer Gesundheitsökonomie beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA): "Durch die vom IQWiG gewählte Form der Recherche, die ausschließlich randomisierte, kontrollierte Studien (RCT) berücksichtigt, wurde die Möglichkeit vergeben, relevante Publikationen zur Lebensqualität und der Therapiezufriedenheit zu identifizieren. Dies steht im Gegensatz zu den methodischen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem Kontrollorgan des IQWiG. Der G-BA verlangt zu Recht die Einbeziehung von Aspekten der Lebensqualität und die Berücksichtigung sämtlicher zur Verfügung stehender Evidenz."

"Der VFA fordert entsprechend den Vorgaben des G-BA und den eigenen methodischen Festlegungen des IQWiG, dass alle Berichte des Kölner Instituts mit Blick auf den Aspekt Lebensqualität überarbeitet werden. Dies gilt sowohl für den Vorbericht zu den Fixkombinationen in der Asthmatherapie als auch für die Bewertung der kurzwirksamen Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes", so Wahler weiter.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) Rolf Hoemke, Presse- u. ?ffentlichkeitsarbeit Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222

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