Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Post AG: ver.di fordert sieben Prozent / "Teilhabe am blendenden Gewinn"

(Berlin) - Mit einer Tarifforderung von sieben Prozent für zwölf Monate geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in die Verhandlungen für die 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG. Das hat am 10. April 2008 die Bundestarifkommission Postdienste, Speditionen und Logistik in Bonn/Bad Godesberg beschlossen. "Der Aufschwung und das blendende Geschäftsergebnis der Post AG müssen jetzt auch in der Geldbörse der Beschäftigten ankommen", sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. Die Beschäftigten des Unternehmens wollten "keine Geschenke, sondern ihren Anteil am hart erarbeiteten Gewinn." Der Gewinn der Deutschen Post AG liegt bei zwei Milliarden Euro.

In der bereits laufenden Tarifrunde, die am 17. und 18. April fortgesetzt werden soll, geht es ver.di um den Erhalt aller Arbeitsplätze durch Sicherung der Arbeitszeit und einen Ausschluss von Kündigungen bis zum 30. Juni 2011. Diese Verhandlungen mit der Lohnrunde zu verbinden, kompliziere die Sache unnötig, sagte Kocsis:

"Aber wir sind es gewohnt, im Zweifel auch komplizierte Sachverhalte schnell und effektiv zu lösen." Die ver.di-Vize warnte die Arbeitgeberseite vor einer Verschleppung der Verhandlungen. "Die Ansage aus der Tarifkommission ist unmissverständlich: Entweder am 17. oder 18. April ist das Finale oder es kommt zum Dauerstreik."

Kocsis schloss weitere Warnstreiks vor der nächsten Verhandlungsrunde grundsätzlich nicht aus.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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