Postpolitik muss verlässlich bleiben
(Berlin) - Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahlen warnt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) vor der Renaissance einer neoliberalen Postpolitik. Mit Sorge erfüllt uns, was FDP und Teile der Unionsparteien umsetzen wollen, vor allem ein vorzeitiges Ende der Exklusivlizenz der Post AG, sagte ver.di-Vorstandsmitglied Rolf Büttner vor knapp 1000 Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung der Deutschen Post AG am Donnerstag in Köln.
Mit Blick auf die rund 220.000 sozial und tariflich geschützten Arbeitsplätze bei der Post in Deutschland sei es unabdingbar, an dem unter der rot-grünen Bundesregierung festgelegten Zeitplan der Liberalisierung festzuhalten. Die Postpolitik in Deutschland muss verlässlich bleiben, betonte Büttner. Eine weitere Marktöffnung könne nur im europäischen Gleichklang erfolgen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
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