Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Reaktionen auf das „Schwarz-Buch Lidl“ reißen nicht ab

(Berlin) - Mehr als 7.000 Rückmeldungen haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach der Veröffentlichung des „Schwarz-Buchs Lidl“ erreicht. In Anrufen, Briefen und Mails bestätigen diese Reaktionen die Vorwürfe, die ver.di gegen die Arbeitsbedingungen bei Lidl erhebt. Zudem haben sich mehr als 5.000 Besucher im „Schwarz-Buch-Weblog“ auf der ver.di-Internetseite (www.verdi-blog.de/lidl) an der Diskussion um die Zustände bei diesem Discounter beteiligt.

„Bei der abendlichen Reinigung wurden gelegentlich Geldscheine in die Gänge gelegt, um zu sehen, ob das Personal das Geld auch abgab. Morgens befand sich öfter zu viel Wechselgeld in der Kasse, um zu kontrollieren, ob dies nach dem Zählen von der Kassiererin nicht unterschlagen wurde“, schreibt beispielsweise eine ehemalige Lidl-Mitarbeiterin in einer Mail an die ver.di-Bundesverwaltung.

Rund zwei Drittel der Zuschriften und Anrufe stammen von ehemaligen und derzeitigen Beschäftigten bei Lidl/Kaufland. Sie ergänzen die Informationen, die ver.di bereits zuvor über Lidl vorgelegen hatten. Viele weisen darauf hin, dass es auch in anderen Ketten wie Aldi, Kik, Plus, Norma oder Netto ähnliche Missstände gibt.

Zahlreiche Rückmeldungen kommen auch aus dem Ausland. Beschäftigte, Gewerkschaften, ehemalige Lidl-Führungs-kräfte und Journalisten beschreiben ähnliche Missstände in den dortigen Filialen der Kette.

Eine Reaktion des Lidl/Kaufland-Konzerns, die sich direkt an ver.di wendet, gibt es bislang nicht.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956

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