Pressemitteilung | Deutscher Musikrat e.V. - Generalsekretariat
Anzeige

Regulierung des Ticketzweitmarkts: Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein!

(Berlin) - Der Zweitmarkt für Konzerttickets verursacht für Veranstalter:innen, Konzertagenturen, Musiker:innen, ihre musikwirtschaftlichen Partnerunternehmen und das Publikum große Probleme. Der Deutsche Musikrat hat deshalb einen Offenen Brief von Verbänden, Unternehmen und Künstler:innen der deutschen Livebranche an die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz mitunterzeichnet. Der Brief wurde initiiert von PRO MUSIK und dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV).

Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, erläutert hierzu: „Der Deutsche Musikrat fordert die Bundesregierung auf, zügig einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Spekulation mit Konzerttickets von gewerblichen Wiederverkäufern auf Kosten des Publikums, der Musiker:innen und der Veranstaltungswirtschaft unterbindet. Auch für den betrügerischen Handel mit gefälschten Tickets bedarf es dringend eines gesetzlichen Rahmens. Die Maßnahmen sind so klar wie überfällig: Dazu gehören das Veranstalterrecht auf Weiterverkaufskontrolle, eine Obergrenze von 25 % Aufschlag bei gewerblichen Weiterverkäufen, das Verbot von Leerverkäufen, Bot-Verbot und Verbot falscher Identitäten, vollständige Transparenzpflichten und ein aktives Melde-, Abhilfe- und Haftungssystem von Plattformen. Wir müssen Künstler:innen und die Musikwirtschaftsbranche endlich besser vor Wucher und Betrug schützen!“

Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode wurde unmissverständlich als Vorhaben formuliert: „Die Bundesregierung will den Ticketzweitmarkt für Sport- und Kulturveranstaltungen stärker regulieren, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor überhöhten Preisen, Intransparenz und betrügerischen Verkaufspraktiken zu schützen und Veranstalter besser in die Lage zu versetzen, sich gegen unlauteres Verhalten von Ticketspekulanten zur Wehr zu setzen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Musikrat e.V. - Generalsekretariat, Anna Vogt, Leiter(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Schumannstr. 17, 10117 Berlin, Telefon: 030 30881010

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige