Pressemitteilung |

Rentner leisten bereits ihren Solidarbeitrag / VdK weist Äußerungen Münteferings zur Rente zurück

(Berlin) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat zur Äußerung des SPD-Parteivorsitzenden im Bundestag, Franz Müntefering, dass auch die Rentner einen Solidarbeitrag leisten müssten, festgestellt, dass die Rentner als erste zum Solidarbeitrag herangezogen würden.

Bereits im Jahr 2000 sei die Rentenanpassung lediglich in Höhe des Inflationsausgleichs mit 0,6 Prozent vorgenommen worden. Dann habe die Koalition in der neuen Rentenformel der letzten Rentenreform eine Kürzung der Anpassung um 0,5 Prozent für die Jahre 2003 bis 2010 und danach um 0,25 Prozent eingebaut. Deshalb werde die Rentenanpassung in Westdeutschland nur 1,04 Prozent und in Ostdeutschland 1,19 Prozent betragen. Damit werde der Grundsatz aufgegeben, dass die Rente den Löhnen folge. Die Rentner würden damit endgültig von der Lohnentwicklung abgekoppelt.

Wenn man dann noch die gestiegenen Krankenkassenbeiträge berücksichtige, dann gebe es nur minimale Rentenanpassungen, sagte Hirrlinger. Deshalb seien die Rentner die ersten, die ihren Solidarbeitrag leisten müssten, sagte Hirrlinger. Das müsse auch die Politik endgültig zur Kenntnis nehmen. Hirrlinger warnte die Bundesregierung davor, den 19 Millionen Rentner weitere Opfer abzuverlangen.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V. Wurzerstr. 4 a, 53175 Bonn Telefon: 0228/820930, Telefax: 0228/8209343

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