Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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Rund 11.600 streikende Ärzte in 76 Krankenhäusern

(Berlin) - Einen Tag vor der Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen zwischen Marburger Bund (MB) und Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) haben am heutigen Donnerstag (06. Juli 2006) rund 11.600 Ärztinnen und Ärzte in 76 kommunalen Krankenhäusern bundesweit ihre Arbeit niedergelegt.

“Die enorme Streikbereitschaft der Ärzte untermauert unseren Willen nach einen eigenen arztspezifischen Tarifvertrag. Der Marburger Bund und die Klinikärzte werden keinen Vertrag akzeptieren, der von einer fremden Gewerkschaft vereinbart wurde“, so der Vorsitzende des MB, Dr. Frank Ulrich Montgomery. Er appellierte an die VKA, morgen ein ernsthaftes Angebot für einen Ärzte-Tarifvertrag vorzulegen. Montgomery: „Der Marburger Bund steht bereit für einen Tarifabschluss, der für beide Seiten tragfähig und akzeptabel ist.“

Im Hinblick auf die anstehende Gesundheitsreform forderte Montgomery die Arbeitgeber auf, gemeinsam gegen die geplanten Einsparungen beim Krankenhausbudget vorzugehen. „Eine rasche tarifliche Einigung ist sehr ratsam, um mit vereinter Kraft den staatlichen Budgetdiebstahl in Höhe von 500 Millionen Euro zu verhindern“, so Montgomery.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Athanasios Drougias, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 7468460, Telefax: (030) 74684616

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