Pressemitteilung | Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
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Schicht- und Sonntagsdienst: Jeder Siebte arbeitet sonntags

(Köln) - Am siebten Tag der Woche gehen in Deutschland 13,5 Prozent der Beschäftigten regelmäßig zur Arbeit. Das ist europäischer Durchschnitt. Ausreißer nach oben und unten gibt es in der EU nur wenige - in der Slowakei muss immerhin jeder fünfte Arbeitnehmer auch am Sonntag seinen Wecker stellen, in Ungarn dagegen ruht am Tag des Herrn praktisch jede Arbeit. Auch die Schichtarbeit ist hierzulande nicht übermäßig verbreitet.

Umweltschutz: Es grünt im Reich der Mitte

China wird schneller neue Umweltgesetze schaffen als die EU. Und auch die USA tun künftig mehr für die Natur. So lauten die wichtigsten Einschätzungen von Umweltexperten, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragt hat.

Lohnstückkosten: Jüngste Entlastung reicht nicht aus

Die Lohnstückkosten in der deutschen Industrie sind in den vergangenen drei Jahren jeweils um rund 3 Prozent gesunken. Der starke Anstieg in den frühen neunziger Jahren ist damit allerdings noch nicht wettgemacht. Im internationalen Vergleich weist die heimische Wirtschaft das zweithöchste Kostenniveau auf.

D A CH-Reformbarometer: Ausruhen auf dem Aufschwung

Nach längerer Durststrecke wächst die Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder kräftiger. Das hat den wirtschaftspolitischen Reformeifer erlahmen lassen. Was falsch läuft und wo Fortschritte zu verzeichnen sind, haben Ökonomen aus den drei Ländern im D A CH-Reformbarometer dokumentiert.

Wohnungsmarkt: Vom Mieter zum Eigentümer

Etwa 9 Prozent der Mieter würden ihre Wohnung gern kaufen. Bei besseren Rahmenbedingungen dürften noch weit mehr daran interessiert sein, die eigenen vier Wände zu erwerben. Dies zeigt eine neue Studie zur Wohnungsprivatisierung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für den Zentralen Immobilienausschuss (ZIA).

IG-Metall-Kongress: Ein Herz für ältere Arbeitskräfte

Das neue Führungstandem der IG-Metall will für altersgerechte Arbeitsbedingungen sorgen, den flexiblen Ausstieg aus dem Berufsleben fortentwickeln und die Zeitarbeit eindämmen. Bei einigen Punkten ziehen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an einem Strang. Bei anderen gibt es Differenzen.

Stichwort: Kurzarbeitergeld.

Quelle und Kontaktadresse:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) Pressestelle Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln Telefon: (0221) 4981-510, Telefax: (0221) 4981-533

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