Pressemitteilung |

Schluss mit den „Rentenspielchen“ / VdK fordert Konsens im Interesse der Bürger

(Bonn) - „Das Thema Renten eignet sich nicht für parteitaktische Spielchen. Dies müssten die politisch Verantwortlichen spätestens nach den Unmutsbekundungen der Bürger über die bisher bekannt gewordenen Pläne erkannt haben“, erklärte der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, in Berlin. Für den VdK sei es unabdingbar, dass die Renten 2001 nicht mehr gemäß der Inflationsrate, sondern in Form einer modifizierten Nettoanpassung erhöht werden müssten. Dieser Vorschlag trage dazu bei, das Rentenniveau auf Dauer verlässlich zu machen, betonte Hirrlinger.

„Die Bürgerinnen und Bürger wollen Klarheit über die Zukunft ihrer Renten, egal welcher Generation sie angehören“, sagte VdK-Präsident Walter Hirrlinger, statt „Rentenspielchen“. Das Rentenkonzept von Bundesarbeitsminister Walter Riester hingegen sei eine massive Belastung des Generationenvertrags, weil künftige Rentnerinnen und Rentner über den Ausgleichsfaktor geschröpft würden. Zudem könnten viele Betroffene die private Vorsorge nicht aufbringen, weil ihnen das Geld dafür fehle. „Die Gefahr, dass die Zahl der Sozialhilfeempfänger steigt, ist sehr hoch“, erklärte Walter Hirrlinger.

Der VdK dringt auch darauf, dass die Unsicherheit bei den erwerbsgeminderten Renten beseitigt wird. Hirrlinger forderte die Regierung auf, die Neuregelungen des Rentenreformgesetzes in diesem Bereich weiter auszusetzen.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e.V., Wurzerstraße 4 a, 53175 Bonn, Telefon: 02 28/8 20 93-0, Telefax: 02 28/8 20 93-43

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