Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Schwarz-Buch Lidl erschienen

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellte am 10. Dezember 2004 – dem Tag der Menschenrechte - das von ihr in Auftrag gegebene Schwarz-Buch Lidl vor. Erstmalig wird darin ein Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen Billig-Kette Lidl geworfen und Arbeitsbedingungen von rund 30.000 Beschäftigten in über 2500 Filialen in Deutschland offengelegt. Der wirtschaftliche Erfolg des Handelskonzerns, der nach eigenen Angaben in 2004 einen Umsatz von rund 36 Milliarden Euro erzielt und zu den erfolgreichsten Handelsunternehmen der Welt zählt, geht mit miesen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten Hand in Hand.

Der Autor Andreas Hamann und Co-Autorin Gudrun Giese stellen im Schwarz-Buch Lidl den bislang geheimnisumwobenen Schwarz-Konzern mit seinen Machern vor und zeigen auf, wie Betriebsratsgründungen und Mitbestimmung der Arbeitnehmer gezielt verhindert werden.

Ziel von ver.di ist, mit diesem Buch auf Missstände aufmerksam zu machen. ver.di will den Beschäftigten Mut machen und sie bei der Wahl von Betriebsräten unterstützen, damit Arbeitsbedingungen in den Filialen dauerhaft verbessert werden können. Das Schwarz-Buch ist zugleich Aufforderung an den Eigentümer des Konzerns Dieter Schwarz und seine Führungskräfte, menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen und die frei Wahl von Betriebsräten in den Filialen zuzulassen.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V. Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956

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