Pressemitteilung | (iGZ) Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Späth: Vier mal mehr Arbeitsplätze durch Zeitarbeit

(Münster) - Optimistisch beurteilt Lothar Späth die künftige Entwicklung des Zeitarbeitsmarktes in Deutschland. Beim Bundeskongress des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) am 16. März in Köln bezeichnete der Aufsichtsratsvorsitzende von Jenoptik und ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg Zeitarbeit als wichtiges Mittel zur Flexibilisierung der deutschen Wirtschaft. Hier könne Deutschland von kleineren Nachbarn wie Österreich und den Niederlanden lernen.

Durch eine steigenden Anteil von hochqualifizierten Arbeitskräften im Zeitarbeitssektor geht Späth von einem erheblichen Wachstumspotenzial dieses Wirtschaftssektors aus, bis hin zu einer Vervierfachung der Arbeitsplätze innerhalb von zehn Jahren. Späth beklagte vor den rund 400 Kongressteilnehmern, Deutschland befinde sich in einem "Zustand melancholischer Kapitulation vor der Wirklichkeit". Die Probleme von Wirtschaft und Arbeitsmarkt seien nicht durch Festhalten an gegebenen Zuständen zu lösen, sondern nur durch eine Anpassung an moderne Lebensentwürfe und eine globalisierte Wirtschaftswelt.

Gerade junge und hochqualifizierte Arbeitnehmer legen laut Späth keinen Wert mehr auf eine vierzigjährige Zugehörigkeit zu ihrem Ausbildungsbetrieb, sondern können ihre beruflichen Perspektiven bei unterschiedlichen Arbeitgebern und unterschiedlichen Arbeitsorten oftmals besonders leicht über Zeitarbeitsunternehmen erfüllen.

Quelle und Kontaktadresse:
iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. Hüfferstr. 9-10, 48149 Münster Telefon: 0251/9811217, Telefax: 0251/9811229

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