Pressemitteilung | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Sport tut Deutschland gut – auch 2004 / Hohe Erwartungen bei Reformen, Olympia-Bewerbung und Ganztagsschulen

(Frankfurt am Main) - Der organisierte Sport wird als wichtiger Mitgestalter des Lebens in unserem Lande auch im neuen Jahr bedeutende gesamtgesellschaftliche Akzente setzen, erklärt Manfred von Richthofen Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB). Garanten dafür sind in erster Linie florierende Vereine, die wiederum auf angemessene Unterstützung durch die Kommunen nicht verzichten können. Die finanz- und steuerpolitischen Reformvorhaben des Bundes und der Länder sind also auch eng mit den Hoffnungen des Sports verknüpft, die kommunale Basis finanziell so auszustatten, dass sie ihren Aufgaben gerecht werden kann. Gebührenfreie Nutzung und der Erhalt oder die Sanierung von Sportstätten stehen dabei ebenso im Forderungskatalog wie der Neubau von Sportanlagen dort, wo es keine Alternativen gibt.

Eine intakte sportliche Infrastruktur ist letztlich die Voraussetzung für erfolgreiche Vereinsarbeit und für die positive Weiterentwicklung des gesamten Sports. Dieses Anliegen lässt uns für den „Goldenen Plan Ost“ in den neuen Bundesländern ebenso nachdrücklich plädieren wie für die Sicherung und Verbesserung des Standards im Westen. Das Motto der DSB-Gesellschaftskampagne lautet aus vielen nachvollziehbaren Gründen „Sport tut Deutschland gut.“. Es umfasst die ganze Bandbreite der Arbeit für das Gemeinwohl, der das ehrenamtliche Engagement seinen besonderen Stempel aufdrückt. Und dieses Potenzial müssen wir erhalten und nach Kräften fördern. Denn nicht am Sport, sondern mit dem Sport und seinen gesamtgesellschaftlich wirksamen Kräften sparen gilt in finanziellen Krisenzeiten mehr denn je.

Die Mitgliedsorganisationen des DSB haben sich in den letzten Wochen in großer Geschlossenheit zur deutschen Olympiabewerbung 2012 bekannt. Dieser nationale Schulterschluss für Leipzig und Rostock wird getragen von der Hoffnung, im Mai 2004 die erste IOC-Hürde souverän zu überwinden, um im weiteren Auswahlverfahren das internationale Ansehen des deutschen Sports zu stärken und auch Ehre für unser Land weit über den Sport hinaus einzulegen. Denn kein Zweifel: Auch Olympia tut Deutschland gut. Ein Motto, das die nächstliegenden Zielvorstellungen für Athen 2004 auf sympathische Weise einschließt. Der deutsche Spitzensport strebt einmal mehr einen der vorderen Plätze im internationalen Leistungsvergleich an. Ein ehrgeiziges Unterfangen, das optimale Vorbereitung und bestmögliche Förderung voraussetzt. Dies alles wird von dem Wunsch begleitet, dass die Olympischen Spiele auf historischem Boden nicht nur ein unvergessliches Erlebnis für die Athletinnen und Athleten werden, sondern dass sie endlich einen Meilenstein im weltweiten Anti-Doping-Kampf setzen können.

Hohe Erwartungen im neuen Jahr verbinden sich auch mit der Ausweitung der Ganztagsschulen. Es geht um Impulse für den Schulsport einerseits und um eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein auf der anderen Seite. Ein Aufgabenfeld, das bedeutender nicht sein könnte, denn Gesundheit und Gesamtentwicklung der jungen Generation stehen im Zentrum aller Bemühungen. Vielfältige Beweise, dass der Sport Deutschland gut tut, wird man schließlich auch hier mühelos erbringen. Dazu müssen allerdings die übergeordneten Rahmenbedingungen stimmen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Sportbund (DSB) Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt Telefon: 069/67000, Telefax: 069/674906

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