Steigende Energiepreise bedrohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft / Forderungspapier der IHK Nord zum Energiegipfel der Bundesregierung im September Herbst
(Bremen) - Die beste Art der Stromversorgung im Norden ist ein Mix aus konventioneller, erneuerbarer und nuklearer Energie. Dies ist die Kernaussage der Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Industrie- und Handelskammern (IHK Nord), zu der auch die Handelskammer Bremen gehört, in einem Neun-Punkte-Papier zum Energiegipfel der Bundesregierung im Herbst. Die norddeutschen Kammern mahnen darin mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten an und setzen vor allem auf die Regulierungspraxis der Bundesnetzagentur.
Die IHK Nord, die Vereinigung von vierzehn norddeutschen Industrie- und Handelskammern, sieht in den steigenden Energiepreisen die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ernsthaft bedroht. Deshalb hat die Interessenvertretung von mehr als 500.000 norddeutschen Unternehmen jetzt in ihrem Positionspapier Handlungsvorschläge für den Energiegipfel der Bundesregierung gemacht, der die Weichen für die Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten stellen soll.
Außerdem fordern die 14 Industrie- und Handelskammern eine Senkung der Abgabenlast auf Energie und nennen hier konkret unter anderem die Ökosteuer sowie den Emissionshandel als Preistreiber. Bei der Förderung erneuerbarer Energien plädiert die IHK Nord für eine konsequent marktwirtschaftliche Ausrichtung. Ferner solle der Ausbau der Energie-Infrastruktur durch ein Investitions-Vorfahrts-Gesetz beschleunigt werden.
Aus Sicht der Handelskammer Bremen reicht die Forderung nach Versorgungssicherheit allein nicht aus. Um eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung der Unternehmen im Norden zu gewährleisten, muss für die Energieversorger ein Anreiz geschaffen werden, in neue Kraftwerke und Netze zu investieren. Neben den Investitionszusagen, so die Handelskammer, ist die politische Unterstützung für entsprechende Projekte notwendig. Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist zur langfristigen Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland unumgänglich.
Quelle und Kontaktadresse:
Handelskammer Bremen
Dr. Stefan Offenhäuser, Referent, Public Relations
Am Markt 13, 28195 Bremen
Telefon: (0421) 36370, Telefax: (0421) 3637299
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