Steigende Spritpreise zur Osterreisezeit / VCD rät: Umsteigen und spritsparendes Fahren schonen Umwelt und Geldbeutel
(Berlin) - Pünktlich zu den Osterfeiertagen steigen die Kraftstoffpreise an. Damit folgen sie dem Muster der vergangenen Jahre und füllen auf Kosten der Verbraucher die Kassen der Mineralölkonzerne. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) rät daher zu Osterreisen mit Bahn und Bus. Auch wer im Alltag das Auto so oft wie möglich stehenlasse und stattdessen zu Fuß gehe oder auf das Fahrrad, Bus und Bahn umsteige, erspare sich den Benzinpreisärger und schone die Umwelt.
Reiselustige sollten Ziele aussuchen, die auch ohne Auto gut zu erreichen sind. In der näheren Umgebung laden sehenswerte Naturregionen und kulturelle Angebote zum Besuch ein. Weiter entfernte Orte in Europa können gut mit Nachtzügen erreicht werden. Auch Städtetouren per Reisebus schonen das Klima und sind oft selbst mit schmalem Budget erschwinglich, so der VCD. Mit Hilfe von Sparangeboten oder einer Bahncard besteht die Möglichkeit, auch mit dem Zug preis*günstig ans Ziel zu kommen. Gerade für Kinder sind Reisen mit der Bahn angenehmer, als sich stundenlang auf der Autorückbank zu langweilen: Im Zug können sich Eltern intensiv mit den Kleinen beschäftigen, vorlesen, mit ihnen malen oder gemeinsam den Zug erkunden. Lokomotiven, Schaffner und Bahnhöfe sind für viele Kinder ein besonderes Erlebnis. Bei neueren ICEs gibt es die Möglichkeit, dem Fahrer durch eine Glasscheibe über die Schulter zu schauen.
Auch wer im Alltag das Auto so oft wie möglich stehenlasse und stattdessen zu Fuß gehe oder auf das Fahrrad, Bus und Bahn umsteige, erspare sich den Benzinpreisärger und schone die Umwelt. Zu einer spritsparenden Fahrweise gehört, vorausschauend zu fahren und unnötiges Beschleunigen und Bremsen zu vermeiden, früh in den nächsten Gang hochzuschalten und niedrigtourig zu fahren. Es sollte immer mindestens mit dem Reifendruck gefahren werden, den der Hersteller für volle Beladung und Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Unnötigen Ballast aus dem Kofferraum und nicht benötigte An- und Aufbauten zu entfernen, spart ebenfalls Sprit. Auch wer das Tempo drosselt und auf Landstraßen maximal 90 km/h, auf Autobahnen nicht schneller als 120 km/h fährt, senkt den Verbrauch deutlich. Bei Stopps, die länger als 10 Sekunden dauern, gilt: Motor ausschalten!
Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent sogar kürzer als ein Kilometer. Gerade auf Kurzstrecken ist der Spritverbrauch beim Auto besonders hoch, da der Motor noch nicht warm ist. Gleichzeitig sind das Entfernungen, die man gut per pedes oder mit dem Rad zurücklegen kann. In Städten ist auf Strecken bis fünf Kilometer das Fahrrad von Haustür zu Haustür schneller als das Auto.
Quelle und Kontaktadresse:
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Bundesverband
Pressestelle
Rudi-Dutschke-Str.9, 10969 Berlin
Telefon: (030) 2803510, Telefax: (030) 28035110
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