Streik: ACE rät zur Gelassenheit
(Stuttgart) - Der ACE Auto Club Europa hat in Anbetracht des bevorstehenden unbefristeten Lokführerstreiks Bahnreisende und Berufspendler aufgerufen, gelassen zu bleiben.
Bürgerschaftliches Engagement etwa in Form von Mitfahrgelegenheiten und betrieblichen Fahrgemeinschaften könnten chaotische Zustände im Verkehr vermeiden helfen. "Wer schon mal bei Hochwasser solidarisch Sandsäcke geschleppt hat, dem wird es jetzt auch gar nicht schwer fallen, seinen Nachbarn oder Arbeitskollegen im Auto mitzunehmen", sagte ein ACE-Sprecher am Mittwoch (10. Oktober 2007) in Stuttgart.
Falls auf dem Weg zur Arbeit etwas passieren sollte, werde der Schaden von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt. Selbst Umwege seien versichert, wenn sich wegen der Mitnahme eines Arbeitskollegen die Strecke zum Arbeitsplatz oder nach Hause zwangsläufig verlängere. Die Mitglieder einer Fahrgemeinschaft müssen laut ACE auch nicht in derselben Firma arbeiten, um bei Wegeunfällen versichert zu sein.
Der ACE hat aus Anlass des Arbeitskampfes bei der Bahn einen roten Punkt zum Runterladen ins Internet gestellt. Das Symbol zum Aufkleben hinter die Windschutzscheibe soll signalisieren: "Wir lassen niemanden stehen, wir helfen weiter."
Der rote Punkt sowie ein Pressefoto zum Download sind unter www.ace-online.de/roterpunkt (www.ace-online.de/roterpunkt) im Internet kostenfrei erhältlich.
Quelle und Kontaktadresse:
ACE Auto Club Europa e.V.
Pressestelle
Schmidener Str. 227, 70374 Stuttgart
Telefon: (0711) 53030, Telefax: (0711) 5303168
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