Pressemitteilung | Deutsches Studierendenwerk
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Studienbedingungen insgesamt verbessern! / Exzellenzinitiative und Hochschulpakt reichen nicht aus

(Berlin) - Unmittelbar bevor in der zweiten Auswahlrunde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern heute (19. Oktober 2007) Nachmittag die neuen Elite-Unis gekürt werden, wiederholt das Deutsche Studentenwerk (DSW) seine Forderung an die Politik in Bund und Ländern, die Studienbedingungen insgesamt zu verbessern. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte heute (19. Oktober 2007) Morgen: „Mit der Exzellenzinitiative fließt viel zusätzliches Geld in die Forschung, mit dem Hochschulpakt werden zusätzliche Studienplatzkapazitäten aufgebaut. Damit ist es aber nicht getan; nun müssen auch dringend die Studienbedingungen insgesamt verbessert werden.“ Dies bedeute einerseits eine massive Qualitätsverbesserung der wissenschaftlichen Lehre, wie dies die Hochschulrektorenkonferenz und die Kultusministerkonferenz verfolgen, sagte Dobischat. Allerdings seien auch hier die Länder gefordert; eine Verbesserung der Lehre dürfe nicht über zusätzliche Gebühren für Studierende erkauft werden. Dobischat führte weiter aus: „Letztlich gehören zu guten Studienbedingungen auch ein starkes BAföG und eine ausgebaute soziale Infrastruktur mit Wohnheimen, Mensen, Kinderbetreuung und Beratung.“

Das von der Bundesregierung auch im Rahmen der „Nationalen Qualifizierungsoffensive“ wiederholte bildungspolitische Ziel, dass 40 Prozent eines Jahrgangs ein Studium aufnehmen sollen, sei mit Investitionen in die Forschung und die Studienplatzkapazitäten allein nicht zu erreichen, betonte Dobischat. „Wir brauchen massive Investitionen, um die Studienbedingungen zu verbessern. Gute Studienbedingungen sind der beste Anreiz, um ein Hochschulstudium attraktiver zu machen.“

Dobischat formulierte an die bereits gekürten drei Elite-Unis in München und Karlsruhe sowie jene, die heute (19. Oktober 2007) in diesen Kreis aufgenommen werden, den Wunsch, sie mögen ihre Auszeichnung nutzen, um eine „Vorreiterrolle einzunehmen und ihren Reputationsgewinn auch dahingehend einzusetzen, die Studienbedingungen für ihre Studierenden wo immer möglich zu verbessern.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Studentenwerk e.V. Pressestelle Monbijouplatz 11, 10178 Berlin Telefon: (030) 297727-0, Telefax: (030) 297727-99

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