Pressemitteilung | Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.

Stumpfe schlägt Abrüstungspakt vor

(Berlin) - Gesamtmetall-Präsident Stumpfe hat der IG Metall eine kontrollierte Abrüstung vorgeschlagen. "Es ist doch eine Blamage für beide Organisationen, dass wir seit 1990 keinen Tarifabschluss im Rahmen von friedlichen Verhandlungen zustande gebracht haben", sagte er am Montag in seiner Rede beim M+E-Forum in Berlin, "Die Jahrtausend-Wende sollten wir zum Anlass für eine Zäsur in unserem Verhalten nehmen".

Mit seiner Rede zog Stumpfe zugleich eine erste Bilanz der vor 18 Monaten angebotenen "Neuen Partnerschaft". Er erneuerte und bekräftigte das Angebot. Auch wenn die IG Metall in der vergangene Tarifrunde wieder in alte Rituale verfallen sei, gäbe es auf Dauer keine Alternative zu einem konstruktiven Umgang miteinander: "Als Streithähne haben wir keine Zukunft. Wir sollten auf beiden Seiten möglichst sofort damit beginnen, unsere Schwerter zu Pflugscharen umzuschmieden".

In diesem Zusammenhang schlug Stumpfe der IG Metall eine gemeinsame Einrichtung vor, die zunächst soziale Aufgaben übernehmen solle und die von beiden Seiten aus den Arbeitskampf-Kassen finanziert werden könne. Eine solche Einrichtung würde zugleich das Signal geben, dass sich die Tarifparteien auf den Weg in eine gemeinsame Zukunft bewegen. "Wir würden ein Stück Vertrauen zurückgewinnen, um auch in Zukunft als gestaltende Kräfte für die Entwicklung unserer Gesellschaft akzeptiert zu werden", so Stumpfe weiter.

Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtmetall

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