Täglich 11 Millionen Euro für die Gesundheitsforschung
(Berlin) - "4,1 Milliarden Euro jährlich - das entspricht täglich 11 Millionen Euro - wenden forschende Pharmaunternehmen in Deutschland für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente auf. Allein auf das Krankheitsgebiet Herz-Kreislauf-Krankheiten - in Deutschland noch immer Todesursache Nr. 1 - entfallen davon rund 12 Prozent, also rund 500 Millionen Euro im Jahr." Diese Zahlen nannte heute (23. Februar 2007) Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), mit Blick auf den "Tag der Gesundheitsforschung" am 25. Februar.
Barner weiter: "Über 15.000 Menschen arbeiten in den deutschen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen forschender Pharmaunternehmen an neuen Medikamenten. Viel Arbeitskraft und Geld investieren wir in unsere Forschung und leisten damit als Industrie einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsforschung in Deutschland."
Mit Blick auf die Ankündigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die Bundes-Mittel für Projekte der Gesundheitsforschung künftig auf jährlich 160 Millionen Euro aufzustocken, erklärte Barner: "Der VFA begrüßt nachdrücklich das verstärkte Engagement des BMBF in der Gesundheitsforschung, da dies zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft und damit auch zur Stärkung des Pharmastandorts beiträgt. Aus Sicht des VFA wird in Deutschland zunehmend die wissenschaftliche Arbeit am Thema der Nutzen- bzw. Kosten-Nutzen-Bewertung und bei der Versorgungsforschung wünschenswert. Auf diesen Feldern hat Deutschland noch Nachholbedarf, daher wäre eine Förderung besonders bedeutsam."
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
Dr. Jochen Stemmler, Pressesprecher, Gesundheit und Wirtschaft
Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin
Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222
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