Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Tarifergebnis für Postbank-Beschäftigte erzielt

(Berlin) - Bereits in der zweiten Runde erzielte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit den Arbeitgebern am Freitagabend ein Verhandlungsergebnis für die Beschäftigten der Postbank. Die ver.di-Tarifkommission nahm das Ergebnis heute (17. Juli 2006) Mittag an.

Der Tarifvertrag sieht eine Gehaltserhöhung um 3 Prozent ab dem 1. Januar 2007 und weitere 1,5 Prozent ab dem 1. April 2008 vor. Das betrifft auch die Ausbildungsvergütungen. Der Tarifvertrag endet am 31. August 2008.

Des Weiteren konnte die Vereinbarung zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2008 verlängert werden.

Die Anzahl der Neueinstellungen von Auszubildenden wurde für die Jahre 2007 und 2008 um 25 Prozent erhöht. Für die Beamten bei der Postbank wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 110 Euro durchgesetzt.

„Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis“, wertete ver.di-Bundes-vorstandmitglied und Verhandlungsführer Uwe Foullong den Tarifabschluss, „vor allem weil durch den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2008 Beschäftigungssicherung erzielt wurde.“ Mit den Gehaltsstufen seien zudem insgesamt 4,5 Prozent Steigerungen - wie im letzten Tarifabschluss des privaten und öffentlichen Bankgewerbes - tabellenwirksam geworden. Foullong begrüßte, dass auch bei diesem durch ver.di getätigten Tarifabschluss entgegen der momentanen Debatte um Kürzungen von Ausbildungsvergütungen sowohl eine Erhöhung der Vergütungen als auch eine Steigerung der Neueinstellungen von Auszubildenden erreicht werden konnte.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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