Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Tarifergebnis für Zeitungsjournalisten erzielt

(Berlin) - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die Gewerkschaften dju in ver.di und DJV haben sich in der fünften Verhandlungsrunde für die etwa 15.000 im Bundesgebiet bei Zeitungen angestellten Redakteure auf einen Abschluss geeinigt.

Danach steigen die Gehälter ab 1. November 2008 um 2,4 Prozent, mit dem Dezembergehalt 2008 wird eine Einmalzahlung in Höhe von 0,6 Prozent des Bruttojahresgehalts ausgezahlt. In einer 2. Stufe steigen die Gehälter ab dem 1. Oktober 2009 um weitere 1,6 Prozent. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate. Die Kündigung des Manteltarifvertrages wurde zurückgenommen. Er wird nunmehr unverändert bis Ende 2010 verlängert. Auch die Altersversorgung ist bis Ende 2010 gesichert.

"Obwohl es mit dem Abschluss gelungen ist, die durch die Zeitungsverleger geplanten Angriffe auf den Manteltarifvertrag abzuwehren und die Altersversorgung abzusichern, bleibt das Ergebnis unterm Strich unbefriedigend, da das Gehaltsergebnis deutlich unter den berechtigten Vorstellungen der Beschäftigen liege", betonte Frank Werneke, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Für freie Journalistinnen und Journalisten bei Zeitungsverlagen soll die Übernahme des materiellen Ergebnisses in einer weiteren Verhandlungsrunde am 24. November abschließend vereinbart werden.
Zusätzlich werden unverzüglich, spätestens Anfang 2009, Verhandlungen über die von der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di geforderte Einbeziehung von Onlineredakteuren in den Gehaltstarifvertrag begonnen.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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