Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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Tarifpolitisches Grundsatzgespräch zwischen AVR und ver.di

(Berlin) - Am 24. Januar 2007 führt der Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) mit ver.di in Berlin ein Grundsatzgespräch. Nach nunmehr sechsmonatigem tariflosem Zustand soll geklärt werden, ob bei Wiederaufnahme der Verhandlungen Aussicht auf Abschluss eines Tarifvertrages besteht. Ziel der Genossenschaftsbanken sind Gehaltsfestlegungen und Regelungen im Manteltarifvertrag, die ihren kundennahen und personalintensiven Geschäftsmodellen Rechnung tragen, so der Verhandlungsführer der genossenschaftlichen Bankengruppe, Axel Lekies.

"Der Zuschnitt der Tarifregelungen auf unsere Personalstrukturen ist für uns entscheidend, nachdem ver.di von Jahr zu Jahr die gleichen Diskussionen über die angebliche Erforderlichkeit eines Einheitstarifvertrages im Bankgewerbe führt." Durch eine klare Abmachung müsse für die Zukunft sichergestellt werden, dass ver.di sich mit den Besonderheiten der mittelständisch geprägten Volksbanken und Raiffeisenbanken befasse.

Der AVR hatte seinen Mitgliedsbanken nach Scheitern der Verhandlungen im Juli 2006 empfohlen, die Tarifgehälter freiwillig ab dem 1. August 2006 um 2,3 Prozent und ab dem 1. August 2007 um weitere 2,0 Prozent anzuheben. Der Verband weist darauf hin, dass diese Empfehlung von den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit großer Geschlossenheit umgesetzt und auch von den Beschäftigten positiv aufgenommen worden sei.

Lekies erläutert: „Die Banken erwarten nun eine Tariflösung, die dem nach wie vor hohen Beschäftigungsstand der Gruppe durch längerfristige Gehaltsfestlegungen und Flexibilisierung der tariflichen Vergütung Rechnung trägt. Die von ver.di geforderte Übernahme des Privatbankenabschlusses steht deshalb nicht zur Diskussion.“

Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle Melanie Schmergal, Pressesprecherin Schellingstr. 4, 10785 Berlin Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900

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