Tarifrunde 2008 / Lohnzurückhaltung trägt Früchte
(Köln) - Die Tarifpartner haben es in der laufenden Lohnrunde wieder in der Hand, den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt zu stützen. Seit 1995 haben Tarifabschlüsse mit Augenmaß fast 880.000 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen. Vor allem die Arbeitslosen profitieren daher vom jüngsten konjunkturellen Aufwärtstrend in Form neuer Jobs. Je weniger Geld nun für das Aufstocken der Gehälter draufgeht, desto mehr Spielraum haben die Unternehmen, um über weitere Investitionen den Beschäftigungsaufbau fortzusetzen.
Ein weiteres Argument, mit dem die Gewerkschaften ihre Forderungen begründen, ist ebenso wenig stichhaltig: So müsse es eine starke Lohnanhebung geben, um die zuletzt hohe Inflation auszugleichen. Doch die Unternehmen haben nicht eigenmächtig an der Preisschraube gedreht sie leiden selbst unter der Verteuerung importierter Rohstoffe und profitieren auch nicht von der Mehrwertsteuererhöhung. Müssen sie dennoch die Löhne kräftig anheben, treibt dies die Preise erneut nach oben, was der Inflation einen weiteren Schub verleiht und der Konjunktur schadet am Ende drohen Beschäftigungs- und Wohlstandseinbußen für alle.
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Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
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