Tarifverhandlungen Banken gehen in die erste Runde
(Berlin) - Die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den Arbeitgebern des öffentlichen und privaten Bankgewerbes gehen am Dienstag, dem 16. Mai in die erste Runde.
Auch der Arbeitgeberverband der Volks- und Raiffeisenbanken (AVR) hat nach anfänglicher Verweigerung inzwischen die Bereitschaft zur Aufnahme von Tarifverhandlungen erklärt. Diese finden jedoch zu einem gesonderten Zeitpunkt statt.
ver.di fordert für die insgesamt rund 430.000 Beschäftigten des Bankgewerbes eine Gehaltserhöhung von 5 Prozent und Beschäftigungssicherung.
Angesichts der guten Gewinne im Bankgewerbe, zu denen die Beschäftigten maßgeblich beigetragen haben, ist die Forderung angemessen und berechtigt, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. ver.di fordere neben der Erhöhung der Gehälter den Erhalt der Arbeitsplätze und das Verbot betriebsbedingter Kündigungen in Unternehmen mit Gewinnen. In den letzten 5 Jahren seien mehr als 80.000 Stellen im gesamten Bankgewerbe vernichtet worden. Ein weiterer Personalabbau bei den guten Erträgen ist unverantwortlich, deshalb drängen wir auf Beschäftigungssicherung, erklärte Foullong.
Weitere Forderungen seien die Verlängerung des Tarifvertrages zum Vorruhestand, eine Steigerung der Auszubildendenzahl um 3 Prozent, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz sowie eine Stärkung der Altersvorsorge.
Zur Bekräftigung ihrer Forderungen werden Beschäftigte aus Banken am 16. Mai um 13 Uhr am Verhandlungsort demonstrieren.
Hinweis: Die Tarifverhandlungen finden statt am Dienstag, dem 16. Mai 2006, Beginn 15.00 Uhr im Hotel Holiday Inn, Frankfurt/Main City-South, Mailänder Str.1, Raum Rhein-Main.
Ihre Ansprechpartnerin vor Ort: Martina Sönnichsen (0160/97 86 33 96)
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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