Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Tarifverhandlungen für die 50.000 Angestellten in den Versicherungsagenturen

(Berlin/Bonn) - Die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) gehen am 19. Juli 2007 in Bonn in die dritte Runde. Bislang blieben die Verhandlungen für die rund 50.000 Angestellten in Versicherungsagenturen ergebnislos.

ver.di fordert 6,5 Prozent Einkommenserhöhung. Der BVK lehnte es in den ersten beiden Verhandlungsrunden ab, ein Gehaltsangebot zu unterbreiten, solange ver.di nicht bereit sei, Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent in sogenannten strukturschwachen Regionen zu akzeptieren.

ver.di lehne dieses Ansinnen entschieden ab und werde es nicht zulassen, dass die hohen Gewinne der Unternehmen durch regional abgesenkte Einkommen zu Lasten der rund 50.000 Angestellten in den Versicherungsagenturen und Versicherungsvermittlungsunternehmen weiter gesteigert werden.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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