Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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Tarifverhandlungen für Uniärzte ohne Ergebnis vertagt

(Berlin) - Die Tarifverhandlungen für die 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind am 29. Januar 2009 ohne Annäherung zu Ende gegangen. Die Tarifparteien verständigten sich auf eine zweite Verhandlungsrunde am 18. Februar in Berlin. Bei der heutigen ersten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.

Der Marburger Bund verlangt für die 22.000 Uniärzte unter anderem ein durchschnittliches Gehaltsplus von rund neun Prozent, deutliche Erhöhungen der Zeitzuschläge für Überstunden sowie Nacht- und Samstagsarbeit und eine umgehende Angleichung der Ostgehälter ans Westniveau. Zudem sollen fortan alle Ärzte vom Geltungsbereich des arztspezifischen Tarifvertrages erfasst werden. Zurzeit sind dies nur Ärzte, die überwiegend in der Patientenversorgung tätig sind. Rechtsmediziner, Betriebsärzte und wissenschaftlich tätige Mediziner stehen außen vor.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Athanasios Drougias, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16

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